Zimt wird immer noch oft verteufelt – viele denken automatisch, er sei nicht gut oder sogar ungesund. Dabei geht es eigentlich nur um Cumarin in Cassia-Zimt, und selbst das ist nur bei sehr hohen, täglichen Mengen wirklich relevant. Richtig eingesetzt, zum Beispiel als Ceylon-Zimt, kann Zimt viel Gutes für unseren Körper tun, besonders für HS-Betroffene: er wirkt leicht entzündungshemmend, blutzuckerfreundlich und bringt einfach Geschmack und Wohlbefinden in die Ernährung.
Um das ein bisschen greifbarer zu machen, habe ich mir die Zahlen mal angeschaut und beide Zimtarten mit ihrem Cumarin-Gehalt durchgerechnet. So kann man besser erkennen, wie viel Zimt man theoretisch täglich essen dürfte und wo wirklich Vorsicht geboten ist – und wo man sich überhaupt keine Sorgen machen muss.
TDI (tolerierbare tägliche Aufnahme): 0,1 mg Cumarin pro kg Körpergewicht pro Tag Beispiel: 70 kg → 7 mg Cumarin pro Tag
Gewicht von Zimt: 1 gehäufter Teelöffel ≈ 2,5 g 1 flacher Teelöffel ≈ 1–2 g