Servus ihr Lieben, in der HS-Community wird oft darüber diskutiert, welche Fette und Öle gut oder schlecht sind. Ich möchte euch heute zeigen, welche Öle bei mir in der Küche eine feste Rolle spielen und warum ich sie benutze.
↪ Beginnen wir mit Olivenöl:
Das kennt jeder aus der mediterranen Küche. Es enthält natürliche Bitterstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, die einfach dazugehören. Ich verwende Olivenöl (extra nativ) vor allem für Salate, gegartes Gemüse oder lauwarme Gerichte. Ganz wichtig: Olivenöl sollte man nicht zum Braten nehmen, weil es bei zu hoher Hitze seine wertvollen Inhaltsstoffe verliert.
↪ Dann kommen wir zu den Ölen, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind, nämlich Leinöl und Hanföl:
Diese nutze ich nur kalt, zum Beispiel über Salate oder in Quark und Smoothies. Um die Frische zu bewahren, lagere ich Leinöl und Hanföl immer im Kühlschrank, denn sie sind sehr empfindlich gegenüber Licht und Wärme.
↪ Fürs Braten, Backen und Grillen verwende ich gerne Avocadoöl:
Das ist hitzestabil und enthält viele einfach ungesättigte Fettsäuren, die gut in eine ausgewogene Ernährung passen. Es hat einen milden Geschmack und funktioniert sowohl bei kalten als auch warmen/heißen Gerichten super. Avocadoöl ist nicht ganz billig, aber es ist super ergiebig und umgerechnet dann doch gar nicht so teuer.
↪ Nicht zu vergessen ist mein Einsatz von Kokosöl:
Dieses Öl ist ebenfalls sehr hitzestabil... ja, genau, der berühmte weiße Block. Ich benutze es hauptsächlich zum Braten, wobei ich meistens fettfrei koche und Kokosöl/-fett daher nur ab und zu einsetze. Für mich ist wichtig, dass ich es gut vertrage, auch bei empfindlichem Magen. Zusätzlich mag ich MCT-Öl sehr gerne. Ein paar Tropfen davon kommen morgens in meinen Karotten-Obstsaft und geben mir einen guten Energieschub.
↪ Außerdem will ich unbedingt die Butter erwähnen:
Da gibt es oft viel Wirbel drum, und ich habe mich gefragt, warum Butter heute so verteufelt wird. Dabei erinnere ich mich an meine Mama, die 1963 ein Jahr lang in einer Lungenklinik wegen Tuberkulose war. Dort wurde sie täglich an die frische Luft gelegt und mit Butter „gemästet“, weil das damals als wichtig und hilfreich galt. Meine Mama liebt Butter bis heute sehr. Inzwischen höre ich auch von vielen jungen Leuten, die sich mit Ernährung beschäftigen, dass Butter gar nicht so schlecht ist, wie ihr Ruf. Deshalb esse ich auch Butter. Für mich gehört sie einfach dazu. (Allerdings kaufe ich nur Butter, die in Pergamentpapier gewickelt ist, oder mache sie selbst aus guter Sahne.)
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So viel zu meinen wichtigsten Ölen und Fetten. Wenn ihr Fragen habt oder eure Erfahrungen teilen wollt, freue ich mich sehr auf den Austausch mit euch!
Hinweis: Ich teile hier meine persönlichen Erfahrungen im Umgang mit HS und Ernährung. Ich bin keine Ärztin, Heilpraktikerin oder Ernährungsberaterin. Was mir hilft, muss nicht für alle gelten. Bitte hol dir im Zweifel fachlichen Rat.